Spracherkennung - Medibrief - automatisierte kardiologische Arztbriefschreibung

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Spracherkennung

Hinweise zur Spracherkennung in Zusammenarbeit mit Medibrief

Für eine wirklich optimale Arbeit mit dem Medibrief-System ist eine Kombination mit einer aktuellen Spracherkennungssoftware erforderlich. Der Autor hat bisher ausgezeichnete Erfahrungen gemacht mit dem System "Dragon Naturally Speaking" der Firma Nuance (Früher Dragon und Scansoft). Aktuell in Deutschland ist die Version 12, auch die früheren Versionen erbrachten sehr gute Ergebnisse.
Früher war Dragon Systems eine eigene amerikanische Firma, die als erste die Spracherkennung bei kontinuierlichem Diktieren einführte, sie hat inzwischen mehrfach Besitzer und Namen gewechselt. Frühere Systeme verlangten Sprechpausen zwischen einzelnen Wörtern und waren schon aus diesem Grunde für wirklich flüssiges Arbeiten nicht geeignet.
Hinzu kommt, daß erst seit ein paar Jahren die Hardware der Personalcomputer so schnell geworden ist und über soviel schnellen internen Speicher verfügt, daß jetzt eine hinreichend schnelle Analyse der gesprochenen Texte möglich geworden ist.
Beim Medibrief-System bietet es sich an, daß die zusammenfassende Beurteilung (Epikrise) mit Spracherkennung erstellt wird, während der übrige Arztbrief durch das System erstellt wird.
Das Epikrise-Modul des Medibrief-Systems ist für die Verwendung von Naturally Speaking optimiert, hier funktionieren auch die Befehle von "select & say", wie "Markier das", "Korrigier das" etc.

Direktes Diktieren mit Dragon im Epikrise-Programm

Das NaturallySpeaking-Korrekturfenster öffnet sich im Epikrise-Programm

Epikrise-Auswahltexte

Auswahl aus verschiedenen Bausteinen zum Thema Therapie mit Mausklick

Für das Arbeiten zusammen mit dem Medibrief-System reicht meiner Ansicht nach die relativ preiswerte Premium (früher Preferred) -Version des Spracherkennungsprogramms völlig aus. Gegenüber der Home (früher Standard) -Version bietet sie insbesondere den entscheidenden Vorteil, daß man sich den gesprochenen Text beim Korrigieren noch einmal anhören kann. Die ziemlich teure Professional-Version ist meiner Erfahrung nach nicht unbedingt erforderlich, denn der spezielle kardiologische Wortschatz wird vom Computer schnell gelernt. Es gibt aber auch Kollegen, die über eine wesentliche Verbesserung der Erkennungsgenauigkeit nach Investition in einen professionellen Wortschatz berichten.

Diktat

Der Autor beim Diktieren ins Kopfbügelmikrofon

Im Sommer 2000 habe ich meine damaligen Erfahrungen mit der Spracherkennung von Dragon (damals noch Version 4) für einen Artikel in der Zeitschrift HERZ zusammengefaßt. Im großen und ganzen sind meine Ausführungen von damals auch jetzt noch aktuell. Die von mir angedachten Zukunftsperspektiven waren allerdings zu rosig, insbesondere hat sich Spracherkennung bisher noch nicht für einen Massenmarkt etabliert, die weitere Entwicklung geht deutlich langsamer voran und die Firma Dragon Systems hat schon zweimal den Besitzer gewechselt.
Unproblematisch hingegen ist mittlerweile die Ausstattung der Computer, ein aktuelles Computersystem ist heutzutage auf jeden Fall in der Lage, gute Erfolge mit der Spracherkennung zu gewährleisten.
Der Artikel von damals kann hier angesehen werden.

 
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