Konzept - Medibrief - automatisierte kardiologische Arztbriefschreibung

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Konzept

Die Erstellung von Arztbriefen erfolgt mit dem Medibrief-System unabhängig von der Praxis-Software. Empfohlen wird ein eigenes Computersystem, das nur oder überwiegend für die Arztbriefschreibung genutzt wird, dies garantiert eine erhöhte Stabilität.

Der Brief wird in einem frei wählbaren Verzeichnis auf der Festplatte oder auf dem Netzwerkserver in gepackter Form (zip-Datei) zusammen mit den übrigen Patientendaten gespeichert. Alternativ kann er auch auf einer Diskette erstellt werden, diese Diskette kann in der Patientenkartei aufbewahrt werden. Auf diese Weise kann bei weiteren Patientenkontakten ohne Probleme auf dort gespeicherte Daten wie Dauerdiagnosen, Medikation etc. zurückgegriffen werden. Ferner kann bei EKG, Echokardiographie und insbesondere auch bei der Schrittmacherkotnrolle bei der Befunderstellung auf den letzten Befund zurückgegegriffen werden. Eine integrierte Funktion sorgt dafür, daß ein Austausch der aktuell zu bearbeitenden Arztbriefe zwischen dem Praxis-Computer bzw. Praxis-Netz und dem Heimarbeitsplatz über einen USB-Speicherstick erfolgen kann, falls nach Praxisschluß auch zu Hause an den Briefen weitergearbeitet werden soll.

Die Übernahme der Patientenstammdaten für die Arztbriefschreibung kann mittels der ADT-Schnittstelle in der Praxiscomputersoftware erfolgen, fertige Lösungen existieren schon für die Systeme MCS Isynet und Docconcept. Für andere Systeme liegt ein kleines Dos-Programm bei, mit dem Ihre Arzthelferinnen die enstprechenden Daten im erforderlichen Format auf einer Diskette speichern können.

Die Erstellung der kardiologischen Anamnese erfolgt während des Gespräches interaktiv am Bildschirm und ist anschließend im Medibrief-System für den Arztbrief gespeichert. Eventuelle sich hierbei schon ergebende Diagnosen wie erfragter Koronarstatus, Bypass-Operationen oder das kardiovaskuläre Risikoprofil können dabei ebenfalls gespeichert werden und werden dann in den Brief übernommen.

Bei der anschließenden körperlichen Untersuchung werden erfragte oder gemessene Daten wie Körpergröße und Gewicht ebenfalls gespeichert und können dann z. B. vom Echokardiographie-Modul für die Erstellung von Indizes benutzt werden. Auch wird der Body-Mass-Index berechnet und auf Wunsch gleich in den Untersuchungsbefund übernommen. Der körperliche Untersuchungsbefund wird auch direkt in den Arztbrief übernommen, auch hier kann auf die Daten des Vorbefundes zurückgegriffen werden.

Nach Anamnese und Befund können die einzelnen technischen Untersuchungen in beliebiger Reihenfolge interaktiv am Bildschirm erstellt und in den Arztbrief übernommen werden. Über 90% aller auch pathologischer Befunde sind so zu erstellen, ansonsten können Ergänzungen bei sehr seltenen Befunden anschließend direkt in den erstellten Text eingefügt werden.

Die Daten der Ergometrie können über die GDT-Schnittstelle in die Arztbriefschreibung integriert werden, hierzu existieren Lösungen für die Ergometrie-Systeme der Firmen GE/Hellige und Custo, der Ergometriebefund kann aus der Arztbriefschreibung heraus angesehen werden und die relevanten Daten werden für die Befundung übernommen.

Nach Fertigstellung des Briefes kann er sofort an einem Drucker am Arbeitsplatz ausgedruckt werden. Das Vorhandensein eines eigenständigen Druckers für die Arztbrieferstellung wird empfohlen, da hierdurch erheblich Zeit gespart werden kann. Es ist so auch möglich, den Patienten den Arztbrief bei Zielaufträgen wie Echo oder Doppler direkt nach der Untersuchung auszuhändigen.

In einem eigenen Koronarangiographie-Modul wird der Herzkatheterbefund interaktiv am Bildschirm erstellt und kann dann ausgedruck und auf der Diskette gespeichert werden. Die auf der Diskette vorhandenen Patientendaten einschließlich Größe und Gewicht können in den Befund übernommen werden. Die Numerierung der einzelnen Gefäßsegmente orientiert sich an dem Quik-Programm zur Qualitätssicherung.

Falls ein Faxprogramm installiert sein sollte, kann der fertige Brief anschließend mit einer elektronisch gespeicherten Unterschrift versehen und an den Hausarzt gefaxt werden.

Durch die Speicherung der Daten auf einem USB-Stick oder einem anderen externen Speichermedium ist es ohne Probleme möglich, die Arztbriefe auch zu Hause in der Wohnung zu erstellen oder fertigzustellen, dort ggf. auch auszudrucken und per Fax zu versenden.

Die Zusammenarbeit mit einem Spracherkennungsprogramm ist vorgesehen, empfohlen wird die Verwendung von Dragon NaturallySpeaking 7.0 oder höher. Das Epikrise-Modul ist auf Zusammenarbeit mit diesem Spracherkennungsprogramm entworfen und ermöglicht ein bequemes Navigieren und Korrigieren mittels Sprachbefehlen währen der Erstellung der Epikrise.

 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü